Aktuelles

Ein Leuchtturm für die künstliche Intelligenz

Der Eröffnungsakt ist eine Teamarbeit zwischen Mensch und Maschine. Während Roboter Apollo das rote Band hält, zerschneiden Ministerpräsident Winfried Kretschmann und Max-Planck-Präsident Martin Stratmann die symbolische Absperrung:Der  Tübinger Neubau des Max-Planck-Instituts für Intelligente Systeme ist damit offiziell eröffnet. Nach zweieinhalbjähriger Bauzeit bezogen die Wissenschaftler das Institutsgebäude, das die Landesregierung mit einem Millionenbetrag ermöglichte. Nun betreiben sie hier Grundlagenforschung auf dem Gebiet der künstlichen Intelligenz. [mehr]

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Publikationen

Typologie von Forschungsbauten

Essay von Dieter Grömling (PDF)
publiziert in: DETAIL | Arbeitswelten

Neubauten

Ausgewählte Neubauten der letzten Jahre

Die wichtigsten Gründe für Institutsneubauten sind Gründung eines neuen Max-Planck-Instituts, die Berufungen neuer Direktoren, spezielle neue technisch-wissenschaftliche Anforderungen in einem Forschungsgebiet oder die wissenschaftliche Neuausrichtung eines Instituts. Die Auswahl der Architekten erfolgt in der Regel über einen Wettbewerb; in der Jury sind unter anderem die Wissenschaftler als spätere Nutzer des Gebäudes, die projektbetreuenden Architekten aus der Bauabteilung der Max-Planck-Gesellschaft sowie fachkundige Architekten aus der freien Wirtschaft vertreten.

Das Max-Planck-Institut für Europäische Rechtsgeschichte widmet sich der rechtswissenschaftlichen Grundlagenforschung in historischer Hinsicht, wie etwa der spätantiken und frühmittelalterlichen Rechtsgeschichte. Die Institutsbibliothek gehört mit ihren rund 420 000 gedruckten Medieneinheiten zu den wichtigsten rechtshistorischen Spezialbibliotheken weltweit. Sie findet sich als Motiv auch in der Gestaltung der Fassade: So zeigt die Straßenansicht der Bibliothek wenige schlitzartige Öffnungen, die in ihrer Anordnung den Bücherregalen folgen.

Max-Planck-Institut für Europäische Rechtsgeschichte Frankfurt am Main

Das Max-Planck-Institut für Europäische Rechtsgeschichte widmet sich der rechtswissenschaftlichen Grundlagenforschung in historischer Hinsicht, wie etwa der spätantiken und frühmittelalterlichen Rechtsgeschichte. Die Institutsbibliothek gehört mit ihren rund 420 000 gedruckten Medieneinheiten zu den wichtigsten rechtshistorischen Spezialbibliotheken weltweit. Sie findet sich als Motiv auch in der Gestaltung der Fassade: So zeigt die Straßenansicht der Bibliothek wenige schlitzartige Öffnungen, die in ihrer Anordnung den Bücherregalen folgen. [mehr]
Das Max-Planck-Institut für Chemie in Mainz blickt auf eine mehr als 100-jährige Geschichte zurück: Es wurde 1912 als Kaiser-Wilhelm-Institut für Chemie in Berlin-Dahlem gegründet. Heute widmet sich das Institut dem System Erde, insbesondere den chemischen Prozessen in der Atmosphäre und den Wechselwirkungen der Atmosphäre mit Ozeanen, Böden, Biosphäre und Menschen. Diese Themen, die sich „schichtweise“ von Erdinnern über die Erdoberfläche bis hin zur Atmosphäre erstrecken, spiegeln sich auch in Fassade des Neubaus wider: Erdfarbene Keramikplatten, die wie Gesteinschichten übereinander liegen und von „Einschlüssen“ – farbigen Glasplatten –  unterbrochen sind.

Max-Planck-Institut für Chemie (Otto-Hahn-Institut) Mainz

Das Max-Planck-Institut für Chemie in Mainz blickt auf eine mehr als 100-jährige Geschichte zurück: Es wurde 1912 als Kaiser-Wilhelm-Institut für Chemie in Berlin-Dahlem gegründet. Heute widmet sich das Institut dem System Erde, insbesondere den chemischen Prozessen in der Atmosphäre und den Wechselwirkungen der Atmosphäre mit Ozeanen, Böden, Biosphäre und Menschen. Diese Themen, die sich „schichtweise“ von Erdinnern über die Erdoberfläche bis hin zur Atmosphäre erstrecken, spiegeln sich auch in Fassade des Neubaus wider: Erdfarbene Keramikplatten, die wie Gesteinschichten übereinander liegen und von „Einschlüssen“ – farbigen Glasplatten –  unterbrochen sind. [mehr]
Die Wissenschaftler am Max-Planck-Institut für Herz- und Lungenforschung widmen sich den Erkrankungen des Herz-Kreislauf-Systems und der Lunge – in den Industrienationen mittlerweile Todesursache Nummer eins. Dazu benötigen sie zeitgemäße Labors und Tierhaltungsflächen, was beim Neubau berücksichtigt wurde. Der architektonische Entwurf des Gebäudes folgt dem Leitgedanken, die imposante Baumkulisse an der Flussschleife der Usa in den Innenraum zu holen und damit den Forschern einen Blick ins Grüne zu ermöglichen.

Max-Planck-Institut für Herz- und Lungenforschung (William G. Kerckhoff-Institut) Bad Nauheim

Die Wissenschaftler am Max-Planck-Institut für Herz- und Lungenforschung widmen sich den Erkrankungen des Herz-Kreislauf-Systems und der Lunge – in den Industrienationen mittlerweile Todesursache Nummer eins. Dazu benötigen sie zeitgemäße Labors und Tierhaltungsflächen, was beim Neubau berücksichtigt wurde. Der architektonische Entwurf des Gebäudes folgt dem Leitgedanken, die imposante Baumkulisse an der Flussschleife der Usa in den Innenraum zu holen und damit den Forschern einen Blick ins Grüne zu ermöglichen. [mehr]

 

Max-Planck-Institut für Softwaresysteme, Saarbrücken

Max-Planck-Institut für Softwaresysteme, Saarbrücken Bild vergrößern
Max-Planck-Institut für Softwaresysteme, Saarbrücken

Das Max-Planck-Institut für Softwaresysteme in Saarbrücken zeigt sich kontrastreich als dunkler Aluminiumbaukörper in Verbindung mit transparenten Lichtbändern der Fensteranordnung und hellen Sichtbetonflächen innen. Charakteristisch ist die mäandernde Treppenführung, die alle Geschosse mittels Kommunikationszonen verbindet. Sparsam eingesetzte und industriell vorgefertigte Materialien lassen einen (Denk-)Werkstattcharakter entstehen.

Max-Planck-Institut für Hirnforschung

Außenansicht MPI für Hirnforschung, Frankfurt a.M. Bild vergrößern
Außenansicht MPI für Hirnforschung, Frankfurt a.M.

Aus der Forderung nach zwei getrennten, aber dennoch eng miteinander verknüpften Baukörpern für Instituts- und Funktionsgebäude entstand die Kernidee für das Max-Planck-Institut für Hirnforschung. Eine mittig angeordnete Eingangshalle bindet den Grundriss zu einem H-förmigen Gesamtensemble zusammen. Die Eingangshalle als „Center of Gravity“ stellt die funktional wichtige Verbindung zwischen Funktions- und Laborgebäude, sowie zwischen Vorplatz und Garten her. Stege, Galerien und frei eingeschobene Boxen, in denen sich gemeinschaftliche Besprechungs- und Seminarräume und ein Bistro befinden, spannen einen Raum auf für Austausch und Begegnung der Wissenschaftler. Während im Inneren der Dialog zwischen den beiden funktionellen Gebäudeteilen stattfindet, schafft die Halle nach außen hin eine unverwechselbare Identität.

Max-Planck-Institut für Sonnensystemforschung, Göttingen

Max-Planck-Institut für Sonnensystemforschung, Göttingen Bild vergrößern
Max-Planck-Institut für Sonnensystemforschung, Göttingen

Der Neubau des Max-Planck-Instituts für Sonnensystemforschung auf dem Campus Nord der Universität Göttingen bringt die Grundlagenforschung über das Sonnensystem näher an den wissenschaftlichen Nachwuchs und die Öffentlichkeit. Es verfügt neben vielen anderen Einrichtungen über einen großen Reinraumbereich, in dem Weltrauminstrumente zusammengebaut und getestet werden. Für die rund 250 Mitarbeiter bietet das Gebäude funktionelle und hochmoderne Büro-, Werkstatt- und Labor-Arbeitsplätze und für Besucher eine Ausstellungshalle mit Informationen und Objekten zur Weltraumforschung.

Max-Planck-Institut für die Physik des Lichts, Erlangen

Max-Planck-Institut für die Physik des Lichts, Erlangen Bild vergrößern
Max-Planck-Institut für die Physik des Lichts, Erlangen

Der Schwerpunkt der Arbeit des Erlanger Max-Planck-Instituts liegt in der Erforschung der grundlegenden physikalischen Eigenschaften des Lichts. Der Neubau dieses experimentell arbeitenden Instituts liegt in direkter Nachbarschaft zum Campus Süd der Universität Erlangen. Der Institutskomplex ist gebäudetypologisch optimiert und zeichnet sich durch eine hohe Flexibilität aus. Das sechsgeschossige Hauptgebäude nimmt im Untergeschoss den Grossteil der schwingungs- und temperaturempfindlichen Präzisionslaboratorien auf. Er wird - konstruktiv und räumlich getrennt - ergänzt durch den eingeschossigen Reinraumbereich als Haus-im-Haus-System sowie der Werkstatt und den erschütterungserzeugenden Technikbereichen.

 
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