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Modernisierungen

Modernisierungen, Erweiterungen, Sanierungen

Ebenso wie die Wissenschaft, der sie dienen, unterliegen auch Forschungsbauten dem ständigen Wandel. Vor allem ältere Gebäude müssen neuen technischen Anfordederungen angepasst werden; Neuberufungen oder zusätzlichen Abteilungen an bestehenden Instituten und der damit verbundenen Erweiterung des wissenschaftlichen Spektrums wie auch der Mitarbeiterzahl muss Rechnung getragen werden - nicht selten an Standorten in einem ohnehin schon beengten städtebaulichen Umfeld. Eine besondere Situation stellen historische Gebäude dar - zum Bespiel die Casa Zucchari, die das Kunsthistorische Institut in Florenz beherbergt.

Das Max-Planck-Institut für molekulare Genetik erhält mit dem Neubau von Turm 3 ein Funktionsgebäude, das die bereits vorhandenen Laborgebäude ergänzt und um dringend benötigte Arbeitsplätze für theoretisch arbeitende Wissenschaftler erweitert. Damit präsentiert sich das gesamte Ensemble nun erstmalig als zusammenhängendes Gebäude mit einem zentralen Haupteingang. Der Neubau nimmt die horizontale Gliederung der angrenzenden Gebäude auf, die verschiedenen Grüntöne sind eine führen die Farbgebung der Bestandsgebäude fort.

Max-Planck-Institut für molekulare Genetik, Berlin

Das Max-Planck-Institut für molekulare Genetik erhält mit dem Neubau von Turm 3 ein Funktionsgebäude, das die bereits vorhandenen Laborgebäude ergänzt und um dringend benötigte Arbeitsplätze für theoretisch arbeitende Wissenschaftler erweitert. Damit präsentiert sich das gesamte Ensemble nun erstmalig als zusammenhängendes Gebäude mit einem zentralen Haupteingang. Der Neubau nimmt die horizontale Gliederung der angrenzenden Gebäude auf, die verschiedenen Grüntöne sind eine führen die Farbgebung der Bestandsgebäude fort. [mehr]
Das Max-Planck-Institut für Eisenforschung ist in einem denkmalgeschützten Gebäude untergebracht, das 1934/35 nach Entwürfen der renommierten Architekten Heinrich Blecken und Paul Bonatz errichtet wurde. Durch seine kubische Gestaltung, die horizontalen Fensterbänder und seine Ausstattung ist es der durch das Bauhaus geprägten klassischen Moderne verpflichtet. Bei der Sanierung wurden in enger Zusammenarbeit mit der Denkmalschutzbehörde wesentliche Bestandteile des Gebäudes restauriert bzw. erhalten, so etwa der Haupteingang mit Treppe und vorhandener Türanlage aus Edelstahl oder die Eingangshalle mit dem raumhohen Relief aus Edelstahl und Naturstein.

Max-Planck-Institut für Eisenforschung, Düsseldorf

Das Max-Planck-Institut für Eisenforschung ist in einem denkmalgeschützten Gebäude untergebracht, das 1934/35 nach Entwürfen der renommierten Architekten Heinrich Blecken und Paul Bonatz errichtet wurde. Durch seine kubische Gestaltung, die horizontalen Fensterbänder und seine Ausstattung ist es der durch das Bauhaus geprägten klassischen Moderne verpflichtet. Bei der Sanierung wurden in enger Zusammenarbeit mit der Denkmalschutzbehörde wesentliche Bestandteile des Gebäudes restauriert bzw. erhalten, so etwa der Haupteingang mit Treppe und vorhandener Türanlage aus Edelstahl oder die Eingangshalle mit dem raumhohen Relief aus Edelstahl und Naturstein. [mehr]
Das Gebäude des Kunsthistorischen Instituts Florenz - die Casa Zuccari - gehört zu den interessantesten und repräsentativsten von Florenz. Es diente im 16. Jahrhundert dem Maler Federico Zuccari als Wohnsitz. Er schmückte das Gebäude mit prachtvollen Fresken aus. Im Laufe der Jahrhunderte wurde das Gebäude mehrfach veräußert und als „casa di artista“ (Künstlerhaus) genutzt, bis es schließlich 1987 von den Freunden des Kunsthistorischen Instituts in Florenz gekauft wurde. Bei der Restaurierung galt es, das derzeitige Erscheinungsbild zu erhalten und gleichzeitig die historische Vielschichtigkeit zu berücksichtigen.

Kunsthistorisches Institut in Florenz - Max-Planck-Institut

Das Gebäude des Kunsthistorischen Instituts Florenz - die Casa Zuccari - gehört zu den interessantesten und repräsentativsten von Florenz. Es diente im 16. Jahrhundert dem Maler Federico Zuccari als Wohnsitz. Er schmückte das Gebäude mit prachtvollen Fresken aus. Im Laufe der Jahrhunderte wurde das Gebäude mehrfach veräußert und als „casa di artista“ (Künstlerhaus) genutzt, bis es schließlich 1987 von den Freunden des Kunsthistorischen Instituts in Florenz gekauft wurde. Bei der Restaurierung galt es, das derzeitige Erscheinungsbild zu erhalten und gleichzeitig die historische Vielschichtigkeit zu berücksichtigen. [mehr]
Das Max-Planck-Institut für Radioastronomie widmet sich der Radio- und Infrarot-Astronomie. Es bezog 1973 das Institutsgebäude in Bonn. Um den räumlichen Anforderungen gerecht zu werden, wurde 2002 ein dritter Flügel angegliedert, der die Kapazitäten um etwa ein Drittel erhöht. Der Erweiterungsbau wurde als „offenes Gebäude“ konzipiert, das den Kontakt nach außen sucht und sich in die Umgebung integriert. Der Baukörper erscheint als freier Solitär und trägt maßgeblich zur Außenwirkung des Instituts bei.

Max-Planck-Institut für Radioastronomie, Bonn

Das Max-Planck-Institut für Radioastronomie widmet sich der Radio- und Infrarot-Astronomie. Es bezog 1973 das Institutsgebäude in Bonn. Um den räumlichen Anforderungen gerecht zu werden, wurde 2002 ein dritter Flügel angegliedert, der die Kapazitäten um etwa ein Drittel erhöht. Der Erweiterungsbau wurde als „offenes Gebäude“ konzipiert, das den Kontakt nach außen sucht und sich in die Umgebung integriert. Der Baukörper erscheint als freier Solitär und trägt maßgeblich zur Außenwirkung des Instituts bei. [mehr]
Das Max-Planck-Institut für biophysikalische Chemie besteht aus sechs untereinander verbundenen „Türmen“. Für die Abteilung „NMR-basierte Strukturbiologie“ wurde 2002 eigens ein neues Gebäude angegliedert, um die NMR-Spektrometer der Abteilung optimal unterzubringen. Sie arbeiten mit Magneten, die das bis zu Vierhunderttausendfache des Erdmagnetfelds erzeugen. Die besondere Konstruktion des Gebäudes ermöglicht störungsfreie Messungen in einer magnetisch ruhigen Umgebung.

Max-Planck-Institut für biophysikalische Chemie, Göttingen

Das Max-Planck-Institut für biophysikalische Chemie besteht aus sechs untereinander verbundenen „Türmen“. Für die Abteilung „NMR-basierte Strukturbiologie“ wurde 2002 eigens ein neues Gebäude angegliedert, um die NMR-Spektrometer der Abteilung optimal unterzubringen. Sie arbeiten mit Magneten, die das bis zu Vierhunderttausendfache des Erdmagnetfelds erzeugen. Die besondere Konstruktion des Gebäudes ermöglicht störungsfreie Messungen in einer magnetisch ruhigen Umgebung. [mehr]
Das Max-Planck-Institut für Marine Mikrobiologie erhielt für die Interdisziplinäre Kooperation mit anderen Forschungseinrichtungen einen Erweiterungsbau. Neben zusätzlichen Labors und Theorieflächen sollten damit vor allem ein neues Kurslabor und ein Hörsaal geschaffen werden. Die Architektur versucht durch offene Raumstrukturen, Kommunikation und Interaktion der Wissenschaftler zu fördern. Der Erweiterungsbau nimmt die Bezüge aus dem Bestand auf und verbindet sich wie selbstverständlich im 1. und 2. Obergeschoss mit dem bestehenden Bauabschnitt.
 

Max-Planck-Institut für marine Mikrobiologie, Bremen

Das Max-Planck-Institut für Marine Mikrobiologie erhielt für die Interdisziplinäre Kooperation mit anderen Forschungseinrichtungen einen Erweiterungsbau. Neben zusätzlichen Labors und Theorieflächen sollten damit vor allem ein neues Kurslabor und ein Hörsaal geschaffen werden. Die Architektur versucht durch offene Raumstrukturen, Kommunikation und Interaktion der Wissenschaftler zu fördern. Der Erweiterungsbau nimmt die Bezüge aus dem Bestand auf und verbindet sich wie selbstverständlich im 1. und 2. Obergeschoss mit dem bestehenden Bauabschnitt.   [mehr]
Der Neubau des Max-Planck-Instituts für Metallforschung ist als 2. Bauabschnitt des bestehenden Institutszentrums geplant und schließt westlich direkt an das bestehende Institutsgebäude an. Das neue Gebäude assoziiert im Inneren wie im Äußeren Durchlässigkeit, Offenheit und Transparenz. Es soll Interesse und Neugierde an der wissenschaftlichen Arbeit wecken und als lebendiger, aktiver und innovativer Ort erlebbar sein, der zu innerer und äußerer Kommunikation anregt.

Max-Planck-Institut für Metallforschung (heute Max-Planck-Institut für Intelligente Systeme), Stuttgart

Der Neubau des Max-Planck-Instituts für Metallforschung ist als 2. Bauabschnitt des bestehenden Institutszentrums geplant und schließt westlich direkt an das bestehende Institutsgebäude an. Das neue Gebäude assoziiert im Inneren wie im Äußeren Durchlässigkeit, Offenheit und Transparenz. Es soll Interesse und Neugierde an der wissenschaftlichen Arbeit wecken und als lebendiger, aktiver und innovativer Ort erlebbar sein, der zu innerer und äußerer Kommunikation anregt. [mehr]
 
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