Die großen Bürofenster der drei oberen Etagen des Gebäudes sind an der Seitenwand von einer luftigen Holzfassade umrahmt, die aus horizontal angebrachten Leisten besteht.

Max-Planck-Institut für biologische Kybernetik

Neue Entwicklungen am Campus

Am Max-Planck-Campus in Tübingen sind die Max-Planck-Institute für Biologie, Intelligente Systeme, biologische Kybernetik sowie das Friedrich-Miescher-Laboratorium angesiedelt. 2019 wurde ein überarbeitetes lnstitutskonzept verabschiedet, da sich die Ausrichtung für das Max-Planck-Institut für biologische Kybernetik im Zuge einer Neuberufung veränderte.

1968 wurde das MPI für biologische Kybernetik in Tübingen gegründet. Der Ursprung des Instituts geht auf die zehn Jahre zuvor gegründete Forschungsgruppe Kybernetik von Otto Hahn zurück. Teile des Gebäudebestands stammen noch aus dieser Zeit, an dem zukünftig drei Abteilungen und insgesamt 12 Max-Planck-Forschungsgruppen forschen werden.

Der Schwerpunkt des Instituts ist die biologische Kybernetik, bei der es darum geht, das Verhalten von Tieren und Menschen u.a. anhand der Informationsverarbeitung in den Nervensystemen zu verstehen und zu beschreiben.
Die Forscher*innen sind bestrebt mithilfe von Modellen und Maschinen, die intelligent auf äußere Einflüsse reagieren können, solche Steuerungsmechanismen nachzubilden.

Auf den Campusflächen befinden sich noch ein Wohnhaus und der alte Tierstall, die beide für die aktuell beantragten Baumaßnahmen weichen werden und am Ende aller aktuell geplanten Maßnahmen auf dem Campus abgebrochen werden. Desweiteren gehören zum MPI das Magnetresonanz-Zentrum (MRZ) aus dem Jahr 2007, das als Institutshauptgebäude erhalten bleibt. Auch die Virtual-Reality-Halle aus dem Jahr 2006 gehört zum Campusensemble. Diese wird aktuell in einer eigenen großen Baumaßnahme für die zukünftige Unterbringung der Werkstatt-, Server- und dazugehörigen Technikflächen sowie Büro- und Lagerflächen hergerichtet.

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